Herzlich Willkommen

Eingang
Bildrechte: Thomas Schwab


Wir sind eine ev.-luth. Kirchengemeinde im Ostallgäu, die sich über die politischen Gemeinden Obergünzburg, Günzach, Ronsberg, Untrasried, Kraftisried und Unterthingau erstreckt.


Auf unserer Internetseite wollen wir Sie auf unsere Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise und deren Aktivitäten und noch vieles Andere hinweisen.

Und noch mehr: wir wollen Sie freundlich einladen zu lesen, zu schauen oder – noch besser!
Zu kommen und teilzunehmen, wenn Sie auf etwas neugierig geworden sind.

Corona Aushang
Bildrechte: Mona Böhm

Aufgrund der aktuellen Lage entfallen bis auf Weiteres alle Gruppen und Kreise unserer Kirchengemeinde.
Auch unsere sonntäglichen Gottesdienste finden bist auf Weiteres nicht statt.

Wir bemühen uns die Veranstaltungen-Seite aktuell zu halten.

Auch das Pfarramt ist bis voraussichtlich 20.04.2020 nicht zu den für Sie gewohnten Öffnungszeiten besetzt.
Trotzdem sind wir weiterhin für Sie da!

Ich bin weiterhin für sie ansprechbar und erreichbar.
Entweder telefonisch unter 0151/41457457 oder unter mona.boehm@elkb.de

Außerdem versuchen wir hier regelmäßig geistliche Impulse für Zuhause zur Verfügung zu stellen, diese finden Sie auf unserer neuen Kirche Zuhause-Seite, oder sie lassen sich auf der EKD-Seite inspirieren.

Hier finden Sie eine Sammlung von kirchlichen Angeboten, die Sie auch von zu Hause nutzen können.

Bleiben sie gesund und behütet!
Ihre Pfarrerin Mona Böhm

Palmsonntag. An diesem Sonntag beginnt die Karwoche.

Die Woche, in der Christinnen und Christen auf der ganzen Welt Jesu Weg bis ans Kreuz und letztlich seine Auferstehung an Ostern feiern.

Und dieser Weg Jesu, er beginn hier. An Palmsonntag.
Mit Jesu Einzug in Jerusalem. 
 

"Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde,nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht.  (Sacharja 9,9):

»Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.

Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte.
Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat.
Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.
Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach."              (Johannes 12, 12-19)


Palmsonntag – ein Moment auf der Grenze.
Jesus macht sich auf den Weg nach Jerusalem.
Er zieht ein, wie ein König. Nicht auf einem Pferd, mit einer goldenen Krone auf dem Kopf und auch einen roten Teppich hat man nicht für ihn ausgebreitet.
Und doch kommt Jesus – wie ein König. Ein ganz anderer König.
Er kommt, und reitet auf einem Esel. Seine Freunde sind bei ihm und auch viele Menschen kommen und laufen ihm aus der nahen Stadt Jerusalem entgegen.
Sie brechen Zweige von nahe gelegenen Palmen ab und breiten sie vor ihm auf dem Weg aus.
Kein roter Teppich, sondern ein grüner. Ein Teppich, der die Hoffnung der Menschen zum Ausdruck bringt.

„Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!“

Männer, Frauen und Kinder sind gekommen um ihm zuzujubeln.
Sie sind gekommen, um den König, den Retter der Welt, zu sehen.

Ein Moment der Freude.
Ein Moment des Jubels.
Ein Moment des Triumphs.

Könnte man meinen.

Aber es gibt eben auch die anderen, die sich nicht freuen und nicht jubeln.
Die, die an der Seite stehen und sich über Jesus ärgern.
Schon lange ist er ihnen mit seinen Predigten, seinen Erzählungen über die Liebe Gottes und der Zuwendung zu denen, die am Rand der Gesellschaft stehen, ein Dorn im Auge.
Und jetzt auch das noch!

Palmsonntag – ein Moment auf der Grenze.

Die einen jubeln und rufen „Hosianna“, die anderen verbergen ihr Gesicht und schmieden neue Pläne, um Jesus endgültig zu Fall zu bringen.

Noch ist die Geschichte nicht erzählt. Noch könnte sie sich in die eine oder in die andere Richtung entwickeln. Noch.

Ein Moment auf der Grenze – er ist unsicher und vage.
Erst im Nachgang wird man die Zeichen deuten können.

Der Palmsonntag ist mir dieses Jahr mit seiner Stimmung, die jederzeit zu kippen droht und mit seiner Vorläufigkeit besonders nahe.

Ich sitze zu Hause, arbeite, lese und schreibe, putze das Haus, schneide die Rose im Garten zurecht und freue mich über den blauen Himmel.

Jeden Tag sitze ich zu Hause und verfolge die Nachrichten, klicke in der Tagesschau-App auf aktualisieren, lese die neuen Infektions- und Todeszahlen und fürchte mich vor dem Morgen.

Jeder Tag – ein Tag der Vorläufigkeit.
Jeder Tag – ein Moment auf der Grenze.

Helle Momente – mit Videoanrufen bei der Familie und Kuchenbacken.
Düstere Momente – mit neuen Nachrichten aus aller Welt und Sorgen, wann endlich wieder ein Stück Normalität greifbar wird.

Jeder Tag – ein Moment auf der Grenze. Unsicher und vage.
Und auch heute hören wir jeden Tag: erst im Nachgang, erst in ein paar Wochen wird man die Zeichen deuten können. Erst dann wird man sagen können, ob die Maßnahmen Wirkung zeigen. Ob sich die Infektionskurve abflacht. Ob Alltag bald wieder möglich ist.

Und ich kann Ihnen und euch heute nicht sagen was die Zukunft bringen wird, wie die nächsten Tage und Wochen aussehen werden.
Und wie eine Welt „nach der Krise“ aussehen wird.
Das kann ich nicht.

Heute und an allen anderen Tage auf der Grenze kann ich mich nur an diesem einen Satz festhalten:
„Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt“

Das ist das feste Fundament meines Glaubens – ich muss mich nicht fürchten. Jesus kommt, in mein Leben. Jeden Tag. Aufs Neue. Und lebt mit mir. Auch und gerade auf den Momenten auf der Grenze.


Gebet

Jesus Christus, König und Herr, 
du kommst und machst dich auf den Weg zu uns.
Umjubelt und verspottet, gefeiert und verstoßen gehst du den Weg des Lebens.
Hilf uns, deinen Weg zu verstehen, deinen Frieden zu spüren und deine Herrlichkeit zu schauen

Wir bitten dich für alle Menschen, denen es an Nähe und Zuwendung fehlt.
Wir bitten dich für alle Menschen, die schwer zu tragen haben an Verantwortung für andere und für sich selbst.
Wir bitten dich für alle Menschen, die uns gerade jetzt besonders am Herzen liegen.
Sei du bei ihnen und zeige ihnen gerade jetzt, dass du mit ihnen durchs Leben gehst.

Amen.

In der Karwoche finden Sie auf unserer Homepage an Palmsonntag und an Gründonnerstag einen kurzen Text mit geistlichen Impulsen und einem Gebet, dass sie für sich, mit ihrer Familie oder mit Freunden am Telefon lesen und beten können.

Für Karfreitag und Ostersonntag wird es eine kurze Andacht geben, die sie Zuhause gestalten können.
Wir laden Sie dazu sein, sich Zeit zu nehmen diese Tage ganz bewusst zu gestalten. Auch im Bewusstsein, dass wir als Christinnen und Christen durch Jesu Leben, sein Sterben am Kreuz und seine Auferstehung auf ganz besondere Weise verbunden sind. Gerade auch über räumliche Distanzen hinweg.

Wir laden Sie ein an den jeweiligen Tagen eine kurze Zeit der Besinnung und der inneren Einkehr zu gestalten.
Vielleicht suchen Sie für sich einen besonderen Ort auf – das kann der Küchentisch sein, das Sofa oder der Gartenstuhl – das ist ganz gleich. Stellen Sie vielleicht eine Kerze auf – gönnen Sie sich einen Moment der Ruhe.
Lesen Sie die Andacht – oder jemand liest für die anderen vor –, beten Sie das Gebet und ein anschließendes Vater Unser.
Wenn Sie möchten, können Sie sich die Andachten auch jeweils anhören.

Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihre Pfarrerin Mona Böhm

 

Kirche digital? Geht das?
Ja! Das geht!


Worte der Hoffnung und Ermutigung gibt es – auch gerade jetzt, in dieser Krisenzeit.
Und sie gibt es digital!

Es gibt ganz unterschiedliche digitale Angebote, die zum Mitmachen und Mitfeiern einladen.

  • Morgenimpuls von Landesbischof Heinrich Bedford-Strom
    Jeden Morgen gibt es um 7 Uhr einen Tagesimpuls von Heinrich Bedford-Strom, dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Man findet diese in seinem Facebook-Auftritt und auf seinem Youtube-Channel.
     
  • Kurzandacht aus St. Lorenz in Nürnberg
    Die Kirchengemeinde St. Lorenz aus der Nürnberger Innenstadt lädt sie täglich zu einer Kurzandacht um 17 Uhr ein. Das Video wird im Youtube-Channel der Kirchengemeinde zum Stream bereitgestellt.
     
  • ​​​​​Abendandacht aus der Erlöserkirche München-Schwabing
    Andachten gibt’s auch abends. Zum Beispiel um 19 Uhr der „Gedanke zum Abend“, ein kurzer geistlicher Impuls, den man auf dem Youtube-Channel der Erlöserkirche München findet.
     
  • Die Andachts-App
    Geistliche Impulse für Zuhause gibt es auch in der Andachts-App. Jeden Tag gibt es einen Impuls für den Tag.

Vielleicht ist ja das eine oder andere für Sie dabei.

Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihre Pfarrerin Mona Böhm

 

 

Liebe Kinder, liebe Eltern!

Leider können wir im Moment nicht zusammen Gottesdienst in unserer Kirche oder unserem Gemeindehaus feiern.

Gott sei Dank können wir überall Gottesdienst feiern: zu Hause im Wohn- oder Kinderzimmer, am Küchentisch oder auf dem Sofa.

Unter unten stehendem Download findet Ihr eine kleine Anregung, wie ihr auch Zuhause Gottesdienst feiern könnt.

Außerdem gibt es auch ein digitales Angebot. 
Hier könnt ihr ganz viel rund um das Thema Kirche und Glaube entdecken. Es gibt sogar einen eigenen Kigo Raum.

Viel Spaß beim gemeinsamen Gottesdienst feiern!

Bleibt gesund und behütet!
Eure Pfarrerin Mona Böhm

 

Die Evangelische Kirche lädt zum „Balkonsingen“ ein !

Jeden Abend, um 19 Uhr, sind wir alle herzlich eingeladen uns auf den Balkon oder in den Garten zu stellen und gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen.

Die Aktion der EKD soll uns Menschen in dieser Zeit miteinander über die soziale Distanzierung hinweg verbinden.

Außerdem tut singen der Seele gut.

Ich lade Sie recht herzlich ein zusammen zu singen und sich so mit Nachbarinnen und Nachbarn, aber auch mit Menschen in ganz Deutschland verbunden zu fühlen.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Aktion „Balkonsingen“.
Den Text sowie etwas musikalische Unterstützung des Liedes können Sie hier finden:
 


Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihre Pfarrerin Mona Böhm

Vergebung zu gewähren oder zu erlangen sei zwar ein mitunter schwieriger, aber ein heilsamer Weg, sich von entstandenen Schuldgefühlen zu befreien, sagte Dekan Jörg Dittmar bei seinem Vortrag im evangelischen Gemeindehaus in Obergünzburg.

Termine

Di, 21.4. 19-21 Uhr
Obergünzburg Gemeindehaus-Saal
Fr, 24.4. 17 Uhr
Obergünzburg Obergünzburg, Seniorenwohnheim/Kapelle
Fr, 24.4. 19 Uhr
Obergünzburg Elisabethenkirche